Diakonisches Handeln

2019 Brot backenEs ist mittlerweile schon eine Tradition, dass die Konfirmanden und Konfirmandinnen in Mühlenbeck beim pensionierten Bäcker Müller 40-50 Brote in seinem Holzofen backen, beim Laternenfest verkaufen und der Erlös an ein soziales Projekt gespendet wird.

Dieses Jahr wurde dieses Projekt ergänzt. Unsere Vor- und Hauptkonfirmanden und –konfirmandinnen nahmen am 6.10.2018 an der Auftaktveranstaltung von 5000 Brote (Ein Projekt für Konfirmanden und Konfirmandinnen von „Brot für die Welt“) an der Versöhnungskappe teil, die in Kooperation mit dem Kirchenkreis Berlin Nord-Ost, der Versöhnungskapelle, Brot für die Welt und dem Referat Konfirmandenarbeit des Amtes für kirchliche Dienste (AKD) organisiert wurde.

Zusammen mit 100 anderen Konfirmanden und Konfirmandinnen des Kirchenkreises besuchten sie am 6.10.2018 verschiedenen Workshops zu den Themen Imkerei in der Stadt, Brot backen mit der Bäckerei Plenz, interviewten Menschen zu ihrer Esskultur, lernten etwas darüber, wie Projekte von Brot für die Welt nachhaltig unterstützt werden, gestalteten neue Kreative Dinge aus alten Fahrradschläuchen und erfuhren, wie Projekte auf dem ehemaligen Todesstreifen heute Menschen nördlich und südlich davon verbindet und so zum Lebensstreifen wird. Gemeinschaftlich wurde Gottesdienst gefeiert, Mittag gegessen, gesungen und Abendmahl geteilt. Die Konfirmanden und Konfirmandinnen berichteten beim Erntedankgottesdienst am 7.10.2018 über ihre Erfahrungen. Die im Anschluss an den Gottesdienst zu verkaufenden Brote gingen weg „wie heiße Semmeln“. Durch beide Aktionen konnten 290,00€ an Brot für die Welt gespendet werden. Das war auch möglich, weil Herr Müller seine Zeit und seine Frau dieses Jahr die Kosten für Mehl und Hefe spendeten.

Das diakonische Handeln der Hauptkonfirmanden und Hauptkonfirmandinnen ging dann im Januar weiter. In 4 Wochen besuchte die 7köpfige Gruppe in Zweier- und Dreierteams Menschen im Seniorenheim und waren ganz begeistert, ihnen ihre Zeit und ihr Ohr zu spenden, um Zeitzeugenberichte aus längst vergangenen Tagen zu hören. Es war wohl ein gegenseitiger Dienst, den sich die Generationen da erwiesen.