2022.11.27 Familiengodi

2022.11.20 ewigkeitssonntag

 

Krabbelgruppe

Liebe Kinder, liebe ElternAndra Domsch

Mein Name ist Andra Domsch, ich bin Katechetin, 50 Jahre, verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder und wohne in Orani-enburg. Es ist mir eine Freude, mich bei Ihnen als neue Mitarbeiterin im gemeindepädagogischen Dienst, im Bereich der Arbeit mit Kindern, vorstellen zu dürfen. Meinen Dienst werde ich am 1. August antreten und darauf freue ich mich sehr.
Ich habe 13 Jahre in der Spandauer Kirchengemeinde Wichern-Rade-land mit Kindern und Familien zusammengearbeitet. Das war eine sehr erfüllende und schöne Arbeit.Jedoch der weite Fahrtweg und die Über-legung, mit einer anderen Altersgruppe arbeiten zu wollen, führte dazu, dass ich meinen Dienst im April 2021 beendete und eine Ausbildung zur Betreuungskraft absolvierte. Ich merkte sehr schnell, dass mir die Kinder und Familien fehlen. Voller Freude las ich dann im Mai das Stellengesuch Ihrer beiden Gemeinden, ich bewarb mich und nun kann es losgehen.


Ich bin sehr gespannt, was mich in Ihren Gemeinden erwartet und vor allen Dingen freue ich mich darauf, euch Kinder kennenzulernen. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Arbeit mit Kindern im Alter von 1-12 Jahren, kann ich viele Ideen einbringen und aus meinem großen Erfah-rungsschatz schöpfen. Neuen Ideen stehe ich immer offen gegenüber, bestehende Gruppen weiterzuführen, die Arbeit mit Kindern auszubauen und neue Projekte anzustoßen, dass ist mein Ziel.

Dieses Ziel ist nicht allein zu schaffen, deshalb bin ich auch auf die Hilfe von Eltern und Eh-renamtlichen angewiesen. Diese Hilfe nehme ich gern in Anspruch. Über freundliche Kontaktaufnahmen ab dem 1. August freue ich mich. Wie Sie mich erreichen können, entnehmen Sie bitte Ihrem Gemeindebrief. Ich wünsche uns allen eine gute, Früchte bringende und segensreiche Zusammenarbeit.


Ihre und eure Andra Domsch

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Friedensgebet für die Menschen in der Ukraine

Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5, 9


Wir beten um Frieden in der Ukraine, in Europa. Der Angriff Russlands auf die Ukraine
erschüttert uns in unseren Grundfesten. Wir sind in Gedanken und Gebet bei den Menschen,
die nun die Auswirkungen des Krieges hautnah erleben. Krieg ist Unrecht, bringt
Leid und Tod. Krieg vernichtet gewachsenes Leben, Beziehungen, Hoffnung. Wir sind
mit unserem Mitgefühl bei den Menschen in den Städten und Orten in der Ukraine, bei
den Kindern in Angst, bei den Menschen, die auf der Flucht vor den Angriffen sind, bei
allen, die in ihrem Leben bedroht sind.
Wir spüren unsere eigene Angst vor einer Eskalation der Gewalt. Dass sich die Ordnung
in Europa nach Jahrzehnten des friedlichen Miteinanders dramatisch verändert. Es ist
eine Schande für uns in Europa, dass wir diesen Tag nicht haben verhindern können,
dass Menschen wieder Opfer von Krieg und Gewalt werden. Wir hatten die Hoffnung,
dass in Europa die verheerenden Kriege gegeneinander der Vergangenheit angehören.
Wir wollen diese Hoffnung weiter nähren, wir wollen sie nicht aufgeben. Mögen überall
Friedenstifterinnen und Friedenstifter tätig werden, damit sich die uns vereinende Sehnsucht
nach Frieden erfüllt. Wir tragen in unseren Kirchen unsere Sorgen und Ängste vor
Gott. Wir beten um Frieden. Beten hilft. Reden hilft. Aus Beten wächst Tun. Die diplomatischen
Bemühungen, diesen Krieg schnell zu beenden, dürfen nicht abreißen. Gewaltlosigkeit
in Wort und Tat ist nötig.
Über unsere ökumenischen Beziehungen, unsere Partnerschaft zur evangelischen Kirche
in der Wolga-Region bleiben wir in Verbindung mit den Menschen in Osteuropa.
Gott schenke Frieden.

Bischof Dr. Christian Stäblein

 

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