Liebe Kinder, liebe ElternAndra Domsch

Mein Name ist Andra Domsch, ich bin Katechetin, 50 Jahre, verheiratet, habe 2 erwachsene Kinder und wohne in Orani-enburg. Es ist mir eine Freude, mich bei Ihnen als neue Mitarbeiterin im gemeindepädagogischen Dienst, im Bereich der Arbeit mit Kindern, vorstellen zu dürfen. Meinen Dienst werde ich am 1. August antreten und darauf freue ich mich sehr.
Ich habe 13 Jahre in der Spandauer Kirchengemeinde Wichern-Rade-land mit Kindern und Familien zusammengearbeitet. Das war eine sehr erfüllende und schöne Arbeit.Jedoch der weite Fahrtweg und die Über-legung, mit einer anderen Altersgruppe arbeiten zu wollen, führte dazu, dass ich meinen Dienst im April 2021 beendete und eine Ausbildung zur Betreuungskraft absolvierte. Ich merkte sehr schnell, dass mir die Kinder und Familien fehlen. Voller Freude las ich dann im Mai das Stellengesuch Ihrer beiden Gemeinden, ich bewarb mich und nun kann es losgehen.


Ich bin sehr gespannt, was mich in Ihren Gemeinden erwartet und vor allen Dingen freue ich mich darauf, euch Kinder kennenzulernen. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Arbeit mit Kindern im Alter von 1-12 Jahren, kann ich viele Ideen einbringen und aus meinem großen Erfah-rungsschatz schöpfen. Neuen Ideen stehe ich immer offen gegenüber, bestehende Gruppen weiterzuführen, die Arbeit mit Kindern auszubauen und neue Projekte anzustoßen, dass ist mein Ziel.

Dieses Ziel ist nicht allein zu schaffen, deshalb bin ich auch auf die Hilfe von Eltern und Eh-renamtlichen angewiesen. Diese Hilfe nehme ich gern in Anspruch. Über freundliche Kontaktaufnahmen ab dem 1. August freue ich mich. Wie Sie mich erreichen können, entnehmen Sie bitte Ihrem Gemeindebrief. Ich wünsche uns allen eine gute, Früchte bringende und segensreiche Zusammenarbeit.


Ihre und eure Andra Domsch

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Friedensgebet für die Menschen in der Ukraine

Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5, 9


Wir beten um Frieden in der Ukraine, in Europa. Der Angriff Russlands auf die Ukraine
erschüttert uns in unseren Grundfesten. Wir sind in Gedanken und Gebet bei den Menschen,
die nun die Auswirkungen des Krieges hautnah erleben. Krieg ist Unrecht, bringt
Leid und Tod. Krieg vernichtet gewachsenes Leben, Beziehungen, Hoffnung. Wir sind
mit unserem Mitgefühl bei den Menschen in den Städten und Orten in der Ukraine, bei
den Kindern in Angst, bei den Menschen, die auf der Flucht vor den Angriffen sind, bei
allen, die in ihrem Leben bedroht sind.
Wir spüren unsere eigene Angst vor einer Eskalation der Gewalt. Dass sich die Ordnung
in Europa nach Jahrzehnten des friedlichen Miteinanders dramatisch verändert. Es ist
eine Schande für uns in Europa, dass wir diesen Tag nicht haben verhindern können,
dass Menschen wieder Opfer von Krieg und Gewalt werden. Wir hatten die Hoffnung,
dass in Europa die verheerenden Kriege gegeneinander der Vergangenheit angehören.
Wir wollen diese Hoffnung weiter nähren, wir wollen sie nicht aufgeben. Mögen überall
Friedenstifterinnen und Friedenstifter tätig werden, damit sich die uns vereinende Sehnsucht
nach Frieden erfüllt. Wir tragen in unseren Kirchen unsere Sorgen und Ängste vor
Gott. Wir beten um Frieden. Beten hilft. Reden hilft. Aus Beten wächst Tun. Die diplomatischen
Bemühungen, diesen Krieg schnell zu beenden, dürfen nicht abreißen. Gewaltlosigkeit
in Wort und Tat ist nötig.
Über unsere ökumenischen Beziehungen, unsere Partnerschaft zur evangelischen Kirche
in der Wolga-Region bleiben wir in Verbindung mit den Menschen in Osteuropa.
Gott schenke Frieden.

Bischof Dr. Christian Stäblein

 

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Ein großes Dankeschön!
Ukrainehilfe
 
Wir waren gestern überwältig von der Spendenbereitschaft und Solidarität der Bergfelderinnen und Bergfelder, die uns mit ihren Spenden wahrlich überrannt haben. Damit haben wir nicht gerechnet.
Wir möchten uns bei allen Spenderinnen und Spendern, aber auch bei allen spontan eingesprungenen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und ihre Spenden bedanken. 3 Kastenwagen der Firma Bergmann konnten voll beladen losgeschickt werden.
Es tut uns leid, dass wir zwischenzeitlich einige Spenderinnen und Spender wegschicken mussten, aber unsere Kirche war wirklich voll und wir hätten gar nicht gedacht, dass alles mit auf die Reise geschickt werden kann.
Vielleicht ergibt sich ja eine weitere Spendenmöglichkeit. Wir werden wieder rechtzeitig darüber informieren.
 
Nochmals, vielen vielen Dank an alle!
 
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Hilfe für die UkraineUkrainehilfe

Durch einen freundschaftlichen Kontakt eines Ältesten unseres Gemeindekirchenrats ergibt sich für uns kurzfristig die Möglichkeit bei einem Transport dringend benötigte Hilfsgüter und Spenden in die Ukraine zu bringen.

Um diese Aktion zu unterstützen, öffnen wir am Donnerstag den 3.3.2022 von 14:00 - 18:00 Uhr unsere Kirche in Bergfelde und nehmen dort Ihre Spenden dankbar an.

Gern können Sie auch zum Friedensgebet Ihre Spenden mitbringen.
Wir sammeln in unserer Kollekte beim Friedensgebet selbstverständlich für unsere Ukrainehilfe!

Gebraucht werden:

Lebensmittel:

  • Wasser
  • Konserven (Lebensmittel die nicht verderben und nicht gekocht werden müssen)
  • Energieriegel / Müsli / Trockenrationen
  • Babygläser

Kleidung:

  • Warme Socken
  • Knieschützer
  • Handschuhe
  • Warme Jacken / Thermohosen
  • Schlafsäcke
  • Decken

Verbrauchsmaterialien:

  • Windeln
  • Feuchttücher
  • Taschenlampen (mit Batterien oder Kurbel)
  • Kerzen
  • Damenhygieneartikel, wie Tampons und Binden

Medizin

  • Ibuprofen / Nurofen
  • Paracetamol
  • Analgetika
  • Antipyretika
  • Durchfallmedizin
  • Hömöstatikum
  • Bandagen
  • elastische Bandagen
  • Gaze
  • Gazeservietten
  • Alkoholservietten
  • Tropfer
  • Katheter
  • Watte

Die Sachen müssen gut zu transportieren, verstaut und sortiert werden!

Im Kriegsgebiet herrscht Chaos. Damit die Hilfsmittel schnell an Ort und Stelle kommen, wo sie gebraucht werden, wäre ein Überblick (Inhaltsverzeichnis) sehr hilfreich!

Lieben Dank an alle helfenden Hände

 

Auch Geld wird gebraucht, um noch fehlende Sachen nachzukaufen oder die Fahrzeuge zu tanken die dort hin fahren.
Wenn Sie da unterstützen wollen:


DE 43 1005 0000 4955 1928 70 bei der Landesbank Berlin einzahlen. Vielen Dank.
(Kontoinhaber ist: Ev. KKV Berlin Mitte-Nord, als Verwendungszweck immer KG Bergfelde-Schönfließ - Ukrainehilfe)

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Sanierung der Dorfkirche Schönfließ

Die Dorfkirche in Schönfließ wird voraussichtlich wieder häufig Thema im Gemeindebrief sein, haben wir doch die Aufgabe „Sanierung“ in Angriff genommen. Inzwischen hat das Architekturbüro Seemann den Zustand unserer Dorfkirche detailliert in Augenschein genommen, unter anderem auch mit Hilfe einer Drohne, die Bilder von oben gemacht hat. Nun sind Pläne für die Sanierungsmaßnahmen erstellt und die Abstimmung mit der Denkmalbehörde läuft. Damit wäre ein wichtiger Schritt erfolgt, denn mit diesen Plänen können wir uns an die Vorbereitung der konkreten Umsetzung (noch nicht an die Umsetzung selbst!) machen. Zunächst gilt es, die nötigen Gelder zu akquirieren; wir bewegen uns im sechsstelligen Bereich, es kann also nicht „zügig über die Bühne gehen“.

Wenn die Bauarbeiten beginnen, muss das Inventar der Kirche (die blauen Bänke, Stühle etc.) ausgelagert werden, wir freuen uns sehr über konstruktive Unterstützung. Wer eine Idee oder sogar eine Scheune oder ähnliches hat, melde sich bitte bei uns! (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

                                                                                                                                                             Heike Krafscheck

Schönfließ 306mdKirche
Bild: Fotogruppe Sichtweisen

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Neues Hilfsprojekt in SimbabweSimbabwe (1)

Galt Simbabwe mit einer florierenden Wirtschaft, fruchtbaren Böden und einer blühenden Landwirtschaft einst als „Kornkammer Afrikas“, wurde es innerhalb kurzer Zeit infolge von Misswirtschaft, Korruption und verheerende Dürren zu einem der ärmsten Länder weltweit mit einer der niedrigsten Lebenserwartungen. Leiden müssen dabei vor allem die Kinder, da bei einer Arbeitslosigkeit von über 90% oft kein Geld für den Schulbesuch vorhanden ist. Das Leben in Simbabwe ist extrem hart: Ein Schulleiter verdient umgerechnet 40 Dollar im Monat, ein Liter Benzin kostet bereits 5 Dollar. Lebensmittel sind so teuer, dass viele Menschen hungern, obwohl sie Arbeit haben. Angesichts dieser Not ist es beeindruckend, wie fröhlich die Menschen dort trotz allem sind. Dies hat mich seit meinem Besuch in Simbabwe im Raum Masvingo im Jahr 2011 nicht mehr losgelassen, und ich begann, mich erst in einem Hilfsverein und später über die gemeinnützige Advivia gGmbH ehrenamtlich in Hilfsprojekten zu engagieren. Das kleine Team besteht fast ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, die im regelmäßigen Kontakt zu den Menschen in Simbabwe stehen. Ich bin für die Finanzen zuständig.

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